Zeittafel des Vereines


Gründungsversammlung am 31. August 1924. Ca. 40 Mitglieder haben sich eingetragen und wählen
Heinrich Schütte zum 1. Vorsitzenden.

1924 Im Oktober 1. Brettorfer Schützenfest mit den Vereinen Dötlingen und Neerstedt. Heinrich
Cording wird erster König.

1925 Schießhallenbau, Stiftung einer Königskette von dem Vereinswirt Fritz Schürmann. Georg
Meyer wird neuer König. Teilnahme am Bundesschießen in Lüerte.

1926 Sieg beim Bundespokalschießen in Steinloge

1928 Zum ersten Male wird ein Jugendkönig ausgeschossen, Johann Brand ist der Glückliche.

1929 Um- und Ausbau des bis jetzt provisorischen Schießstandes mit einem zinslosen Darlehen des
Vereinswirtes; zur Rückzahlung werden Bausteine aufgelegt, sie sollen bei besserer
Kassenlage über eine Verlosung abgegolten werden. Mit 253 Ringen wird der Bundespokal
errungen. Der neue Schießstand wird eingeweiht.

1930 Mitgliederzahl: 58

1931 Versammlungsbeschluß: Das Schützenfest soll jeweils an 2 Tagen im Juli gefeiert werden.

1932 Auf Bundespokalschießen Zulage von 10 Ringen erhalten, deshalb nur knapp 2. Sieger
1933 Erste Auslosung zur Rückzahlung von Bausteinen. Der Abelpreis wird zum ersten Mal
ausgeschossen. Der Pokal der Gemeinde Dötlingen wurde zum dritten Male errungen und ging
in Besitz über.

1934 Am 7. Oktober Fahnenweihe durch den Kreissportleiter für das Schützenwesen, Hinrich Abel.

1936 Umbauarbeiten am Schießstand auf 50 m KK. Beim Städtewettschießen Wildeshausen gegen
Cloppenburg errang Heinrich Otte eine Medaille. Es wird ein Vereinsführer gewählt, der den
weiteren Vorstand bestimmen darf.

1938 Der 1. Vorsitzende, Heinrich Schütte, stellt sein Amt zur Verfügung, Georg Abel wird
vorgeschlagen und gewählt. Mit 744 Ringen wird der Gemeindepokal errungen. Der 13 Jahre
alte Erich Einemann wird 36 Ringen Jugendkönig.

1939 Satzungsänderung: Der Vereinsführer wird „bis auf weiteres" gewählt. Nach Ausbruch des
Krieges wurden die schießsportlichen Tätigkeiten vorläufig eingestellt. Mehrere Mitglieder
wurden zum Kriegsdienst eingezogen und zum Jahresschluß mit Liebesgaben bedacht.

1941 Keine Abhaltung von Festlichkeiten, nur Bedingungsschießen

1943 Instandsetzungsarbeiten wegen Teilzerstörung des Schießstandes durch Bombentreffer

1944 Einstellung des Schießsportbetriebes wegen der allgemeinen Kriegslage. Das Protokollbuch
wurde von Heinrich Spille, Genossenschaft, aufgehoben und gut verwahrt über die
Kriegsereignisse erhalten.

1951 Neugründungsversammlung. Schützenfest am 17. Juli mit Abholung des Königs von 1939,
Helmut Freye, Iserloy, mit einem motorisierten Festzug. Preisschießen mit Luftgewehren,
Königsschießen mit Kleinkaliber auf dem provisorisch hergerichteten Schießstand beim
Vereinslokal Schürmann. Die Königskette war vom Altkönig gut versteckt durch die
Kriegswirren gekommen. Erster Nachkriegskönig wurde Georg Börries.

1952 Georg Abel wurde einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt, Bau einer neuen
Schießhalle, Schützenbund Wildeshausen wird neugegründet.

1953 Anschaffung einer neuen Fahne. Finanzierung durch Bausteine. Fahnenweihe. Teilnahme am
550. Schützenfest der Wildeshauser Schützengilde.

1954 Feier des 30 jährigen Bestehens mit Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit

1957 Beitritt zum Deutschen Schützenbund. Fahnenweihe in Simmerhausen

1959 Anschaffung „ elektrischer Scheiben"

1960 Eintragung ins Vereinsregister, Erstellung einer neuen Satzung, erstmals Jugendschützenfest
mit dem eigentlichen Schützenfest im Juli

1964 40 jähriges Bestehen, Vergleichsschießen mit Unteroffizieren der Bundeswehr

1966 Umbauarbeiten am Schießstand und Renovierung der Schießhalle

1967 In Bühren wird Brettorf beim Pokalschießen Sieger von 45 Mannschaften

1969 Erstmalige Teilnahme am Schützenfest in Simmerhausen

1971 Erstmals Frühschoppen beim neuen König Heiko Zicht am Montag nach dem Schützenfest

1974 Georg Abel, 1. Vorsitzender seit 1938, gibt sein Amt ab. Hermann Abel wird neu gewählt. Es
werden eine Kindergruppe gegründet und Jugend- und Kinderkönig getrennt ausgeschossen.
Über 300 Schützen sind zum 50. Jubiläum auf dem Festplatz aufmarschiert. Der Präsident des
OSB, Gerd Agena, hält die Festansprache. Winfried Behm wird Jubiläums-König.

1976 Der erste Damenwanderpokal wird ausgeschossen

1978 Hermann Abel gibt sein Vorstandsamt ab, Walter Börries wird neuer 1. Vorsitzender.

1979 Anke Meyer wird erste Damenkönigin.

1980 Beginn der Planungen für eine neue Schießhalle, die alte Anlage genügt nicht mehr den
behördlichen Auflagen

1982 Baubeginn einer aufwendigen Schießhalle mit modernster Ausrüstung zum
Wettkampfschießen für Luftgewehr, Kleinkaliber und Pistole. „Mullsandfete" mit ca. 1.000
Gästen.

1983 Einweihung der neuen Schießhalle unter Mitwirkung des Präsidiums des OSB, Vertretern des
Kreises, der Gemeinde und des Präsidenten des WSB, Stiftung der Harte-Kern-Plakette

1984 60 jähriges Bestehen. Zu Gast war der befreundete Schützenverein aus Wittelsberg/Hessen.

1985 Ausrichter des Bundesschützenfestes. Bundeskönig des Wildeshauser Schützenbundes wird
Uwe Einemann aus Brettorf

1986 10 jähriges Bestehen der Damenabteilung

1990 Alle 8 KK-Stände werden mit Kameras ausgerüstet, Schießergebnisse sind sofort sichtbar.

1992 Gründung einer Jugendgruppe Armbrust ( 8 - 12 Jahre)

1993 Walter Börries gibt sein Amt als Vorsitzender ab, Winfried Behm wird 1. Vorsitzender. Beim
Bundeskönigsschießen des Wildeshauser Schützenbundes wird Walter Börries Bundeskönig.

1994 Bundesschützenfest in Brettorf, beim Brettorfer Schützenkönig sind insgesamt ca. 450
Schützen angetreten

1995 Es wird zum ersten Male ein Alterskönig ausgeschossen, Helmut Zicht erringt die Würde.

1997 220 Brettorfer Schützen nehmen am Königsumtrunk von Schützenkönig Jens Hasselberg teil,
bei Pokalschießen werden insgesamt 43 Pokale nach Brettorf geholt

1998 Patrick Bade wird erster Bundesjugendkönig des Wildeshauser Schützenbundes, Christina
Deeke, Sandra Abel und Tanja Nordbrock nehmen als Mitglieder der Auswahl des
Oldenburger Schützenbundes an einem Vergleichsschießen gegen eine Juniorenauswahl aus
Großbrittanien teil

1999 Der Schützenverein Brettorf feiert sein 75 jähriges Bestehen. 600 Schützen aus Brettorf und
15 befreundeten Vereinen beteiligen sich am Jubiläumsfest. Lars Behm wird Jubiläumskönig.

2000 Der Festplatz vor der Schützenhalle wird fertiggestellt

2002 Anke Höfel wird Bundeskönigin des Oldenburger Schützenbundes

2003 Erster Bundesschülerkönig des Wildeshauser Schützenbundes wird Alexander Abel,
Bundesjugendkönigin wird Jana Brengelmann; Erwin Brengelmann wird als Vertreter des
Schützenvereins Brettorf beim Jubiläum der Wildeshauser Schützengilde Gastkönig. Zum 1.
Mal findet im Frühjahr der Brettorfer Sommerbiathlon und im Herbst der Brettorfer
Bäkenmarkt statt. Jana Brengelmann wird Bundesjugendkönigin des Oldenburger
Schützenbundes.

2004 Zum 3. Mal findet mit 550 Teilnehmern in Brettorf das Bundesschützenfest des Wildeshauser
Schützenbundes. Vera Brinkmann (Damen), Jörg Behm (Herren) und Nils von Seggern
(Schüler) aus Brettorf werden neue Bundeskönige. Mit Jana Brengelmann nimmt erstmalig
eine Aktive des SV Brettorf an den Deutschen Meisterschaften im Sportschießen in München
teil. Jana belegt mit 386 Ringen in der Juniorenklasse B den 42. Platz. Beim
Bundeskönigsschießen des Oldenburger Schützenbund wird Silke Zicht Bundeskönigin des
OSB, 1. Hofdame Ingrid Willig und bei den Herren wird Jörg Behm 2. Ritter.

2007 Mit Werner Harms wird erstmals auch bei den Herren ein Brettorfer Bundeskönig des
Oldenburger Schützenbundes.

2009 Anna Rupp wird Bundeskönigin des Oldenburger Schützenbundes

2010 Winfried Behm gibt das Amt des 1. Vorsitzenden nach 17 Jahren ab. Erwin Hirsch wird sein Nachfolger. Beim Bundeskönigsschießen des Wildeshauser Schützenbundes stellen die Herren des Schützenvereins mit Bundeskönig Jens Hasselberg, 1. Adju Udo Schaumburg und dem 2. Adju Erwin Hirsch erstmals ein komplettes Königshaus.

nach oben
Loading